Veröffentlicht am 13. Januar 2012 by beamtendumm
Und es geht weiter. Erst gab es eine Briefbombe beim Amtsgericht Köln. Dann folgten die tödlichen Schüsse in Dachau auf einen Staatsanwalt. Und jetzt wird bekannt, dass es bereits am 15.12.2011 zu einem Übergriff im Oberlandesgericht Karlsruhe kam.
Dort schlug ein Prozessbeteiligter einen Richter beim Verlassen des Sitzungssaals mit der Faust ins Gesicht. Der Schwarzkittel hatte danach einen Zahn weniger und einige andere waren locker. Er hatte auch eine Risswunde und lag 2 Tage im Krankenhaus.
Erstaunlich, dass dies erst jetzt bekannt wird, und solange nicht darüber berichtet wird. Die Justizmafia weiß schon warum.
Auch hier hält sich mein Bedauern in Grenzen. Es ist nicht keine Aufgabe in den einzelnen Fällen zu prüfen, ob die Taten völlig grundlos erfolgten oder nicht.
Es wird jedoch begrüßt, dass das Thema „Justiz“ und die dortigen Miss- und Zustände in die Öffentlichkeit gelangen. Justizopfer fordern seit Jahren gehört zu werden und Änderungen vorzunehmen. Leider hört man nicht auf sie.
Durch solche Taten ergeben sich Diskussionen. Und dabei darf es nicht nur um die Sicherheit und den Schutz von Juristen gehen, sondern endlich um die Sicherheit und den Schutz des Bürgers vor käuflichen, kriminellen, unfähigen und willkürlichen Juristen.
Eines sollten wir dabei nicht vergessen:
Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) Kabinettsorder vom 15.12.1726 für Gerichte und Juristen-Fakultäten.
„Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, daß die Advocati wollene schwartze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man diese Spitzbuben schon von weitem erkennt.“
Original:https://beamtendumm.wordpress.com/2012/01/13/karlsruhe-richter-krankenhausreif-geprugelt/
“Der königliche Landgerichtsrat Alois Eschenberger war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande.” – Ludwig Thoma








